Samstag, März 31, 2007

Wir bleiben hier !

Wir haben nun alle 4 unsere Reiseplaene umgeworfen und BLEIBEN HIER in J' Bay so lange es geht :-)
Wie konnte ich glauben, dass wir nach ein paar Tagen einfach so abreisen?!? Das ist ist der beste Platz zum ankommen, aber manch einer geht nie wieder !!!
Liebe gruesse an Euch alle.

Donnerstag, März 29, 2007

Jeffreys Bay

Seit Montag bin ich nun in Jeffreys Bay! Auch wenn sich seit meinem letzten Besuch hier Einiges veraendert hat (sooo viel mehr Leute, die taeglich an und abreisen, neues Personal, ...) bin ich sehr happy, wieder hier zu sein. Hatte fast vergessen, wie schoen es hier ist. Chris und ich reisen momentan mit Chris' Freund Alex aus Amerika und seiner Freundin Kirsty aus England. Kirsty ist erst 19, aber soo suess und wie eine kleine Schwester fuer mich. Gestern waren wir zusammen fuer fast 3 Stunden ausreiten. Wir sind eine Ewigkeit durch atemberaubende Sandduenen geritten, bevor wir am Strand alle um die Wette galoppiert sind. Ich entwickle mich so langsam zum echten Reiter und habe schon darueber nachgedacht, das ich Deutschland fortzusetzen. Ausserdem waren wir vorgestern im "weltberuehmten" Billabong Shop einkaufen. Hab so viel gekauft, dass ich nun meinen Rucksack ausmisten und eventuell ein paar alte Kalmotten wegwerfen muss, denn mein Ruecksack ist ja schon seit Beginn meiner Reise hoffnungslos ueberfuellt. Am Samstag werden wir und dann zusammen mit Alex und Kirsty auf den Weg nach Knysna machen.

Fotos

So Ihr Lieben, endlich konnte ich die Fotos zu den Eintraegen der letzten Wochen machen! Danke fuer Eure Geduld! Echt lustig, das manch einer von Euch anfaengt zu googlen :-) Freu mich ueber Euer Interesse an meiner Reise. Denke an euch und vermisse Euch. Kussi

Samstag, März 24, 2007

Bulungula - ein Paradies

Nachdem wir den Regen in Coffee Bay hinter uns gelassen haben, haben Chris und ich ein paar wunderschoene Tage in Bulungula verbracht. Das ist ein sehr spezielles Backpacker Hostel ca. 1,5 Stunden von Mthatha entfernt, welches nur mit einem Allrad Jeep zu erreichen ist. Dieses Hostel gehoert zu 40% der einheimischen Community und die gesamte Unterkunft ist auch genauso gebaut wie die einheimischen Xhosa Huetten ringsherum. Ausserdem wird alles mit alternativer Energie betrieben (Wind und Solar) und um warm zu duschen, musste man in ein kleines Gefaess Benzin giessen, anzuenden und durch ein Rohr kam dann das heisse Wasser - Rocket Shower hiessen die, denn es macht einen Laerm, als ob gleich eine Rakete abhebt :-) Abergesehen von all diesen neuen Gegebenheiten fuer alltaegliche Dinge (es gab nur ein Plumsklo, aber die Waende und alles waren so schoen bunt angemalt, dass man sich richtig wohl gefuehlt hat :-) ) ist Bunlungula landschaftlich ein Traum! Wunderschoene Straende an denen ich auf einem Pferd der Einheimischen geritten bin (leider hatte es keinen Namen, haette mich mal interessiert, wie in Afrika die Pferde so heissen) und rundherum Huegel, auf denen eben die kleinen runden Haeusschen der Xhosa stehen. Abends haben wir am Lagerfeuer gesessen, den Musikern unter uns bei Gitarre spielen, trommeln und Mundharmonika spielen zugehoert (Chris spielt Drums) und Sternschnuppen gezaehlt. Ein Kanadier hatte aus irgend einem Grund ein Teleskop dabei und so konnten wir an einem Abend durch dieses Teleskop Saturn samt seinem Ring herum sehen! Das war so beeindruckend! Ausserdem haben wir in Coffee Bay bereits Christa und Fabian aus Duesseldorf kennengelernt und hatten zusammen eine tolle Zeit. Momentan bin ich in Cintsa, lasse mir die Sonne auf die Haut scheinen und heute abend geht es weiter nach Port Elizabeth. Dort treffen wir uns mit Freunden von Chris. Am Montag, ich kann es kaum erwarten, werden wir dann endlich in Jeffreys Bay ankommen, der Ort, der "Schuld" daran ist, dass ich ueberhaupt auf Reisen bin! Denn hier habe ich vor 1,5 Jahren beschlossen, fuer laenger zurueckzukommen nach Suedafrika!! Ich geniesse jede Minute und bin happy!

Sonntag, März 18, 2007

Unterwegs in der Transkei

Am Mittwoch morgen sind wir in Port St. Johns, einem kleinen afrikanischen Dorf irgendwo an der wunderschoenen Kueste der Transkei angekommen. Von nun an heisst es fuer mich "campen" ! Wer mich kennt, weiss, dass ich nicht gerade eine ein Fan von Zelten und solchen Dingen bin. Aber campen ist hier fast um die Haelfte billiger und nach der ganzen langen Zeit in den 6er oder 10 Dorms doch auch mal eine Abwechslung (dachte ich zumindest, denn von 4 Naechten campen ha es nun schon 3 geregnet, aber dazu spaeter). Die Transkei ist landschaftlich wunderschoen und mit nichts zu vergleichen, was ich bisher in Suedafrika gesehen habe. Leider ist dies aber auch mit die aermste Region hier in Suedafrika. Die Menschen hier sind so freundlich und engagiert, so dass man dieses wunderschoene Fleckchen Erde einfach in sein Herz schliessen muss. Wir haben in Port St. Johns eine Wanderung zu einem 100 Jahre alten Leuchttum gemacht, der immernoch in Betrieb ist und haben uns am Strand gesonnt.. Ausserdem waren wir am Freitag auf einer Wanderung durch den tiefsten Dschungel, haben uns durch Buesche und Baeume gekaempft, vorbei an riesigen Spinnennetzen samt deren Bewohnern, sind ueber Bruecken geklettert und durch Flusslaeufe gewatet und durften dann zur Belohnung an einem beeindruckenden Wasserfall mitten im Dschungel baden ! Herrlich !!
Seit gestern bin ich nun in Coffee Bay, einer weiteren Station auf unserer Reise durch die Tanskei. Seit gestern regent es und das campen wird zu einer richtigen Herausforderung fuer mich :-) schliesslich bin ih nicht mal mit Schlafsack sw. ausgeruestet. Letzte Nacht hat es so sehr gestuermt, dass ich echt Angst hatte, das Zelt fliegt aus allen Naehten! Aber es hat gehalten und im stroemenden Regen haben wir heute eine Tour zum " Hole in the Wall" unternommen, einer wahnsinns beeindurckenden Felsformation (Fotos folgen, versprochen). Heute abend gibt es leckeres afrikanisches Essen, Lagerfeuer Bier und Wein! Mit geht sooooooo gut !










Durban

Vergangenes Wochenende habe ich einige Tage in Durban verbracht. Da ich die Stadt schon von meinem letzen Suedafrika-Urlaub kannte und damals schon nicht besonders mochte (ziemlich gefaehrliches Pflaster), hatte ich geplant, nur 1-2 Tage zu bleiben. Verabredet war, dass ich mich dort mit Chris aus Amerika treffe, damit wir dann zusammen weiter bis nach Kapstadt reisen koennen. Chris sass aber leider ein paar Tage laenger als als geplant in Johannesburg fest (seine Kamera wurde geklaut und das Airline Buero, in dem er sein Ticket umbuchen musste, hatte natuerlich am Wochenende nicht geoeffnet). So haben wir uns dann erst am Dienstag getroffen, zusammen die Stadt erkundet, waren am Strand und haben den Viktoria Street Market besucht. Das Wetter war stralhlend schoen und so haben wir uns guter Dinge am Mittwoch Morgen auf unsere erste gemeiname Reiseetappe begeben: Nach Port St. John' s....

Freitag, März 09, 2007

St. Lucia

Die letzten Tage habe ich in St. Lucia verbracht. Von dort aus bin ich am Montag zusammen mit einem Schweizer, der ein eigenes Auto hatte, in den Hluhluwe-Umfolozi Nationalpark gefahren. Dort angekommen wurde ich gleich nach 10 Minuten fuer das fruehe Aufstehen (um 5:00) belohnt, denn wir haben gleich 5 Nashoerner gesehen (die gehoeren auch zu den Big 5, jetzt fehlt mir nur noch der Leopard). Ausserdem gab es eine Menge Giraffen und Zebras zu sehen. Diese Tiere sind in ihrer Gestalt und Farbe so faszinierend, dass ich mich garnicht sattsehen kann. Herden von Gnus, verschiedenen Antilopen Arten sowie Hippos, die faul in den Wasserloechern lagen gab es zu bewundern. Einfach unbeschreiblich! Den Abend habe ich dann mit Chris aus USA verbracht, der hier mit seiner Mum unterwegs ist. Beide habe ich schon in Nelspruit getroffen. Wir haben abends im Mondlicht am See gesessen und nach Krokodilen und Hippos Ausschau gehalten. Morgens um 6 sind wir dann zum Strand gefahren, um den Sonnenaufgang zu sehen. Das sind wirklich die besten Tage, die mit diesen wunderschoenen, afrikanischen Sonnenaufgaengen beginnen. Auch hiervon muss ich Euch unbedingt Fotos zeigen, sobald die Moeglichkeit besteht. Seit gestern bin ich nun hier in Durban. Auch hier ist in den letzten 24 Stunden schon wieder so viel passiert.... davon erzaehle ich euch spaeter...

Sonntag, März 04, 2007

Nadine in Swasiland

Nachdem ich meinen Aufenthalt in Nelspruit auf fast eine ganze Woche verlaengert habe, hiess es am vergangenen Mittwoch mal wieder "Abschied nehmen". Ich habe erneut sooo liebe Leute kennengelernt und das Weiterreisen faellt mir dann immer besonders schwer. Das ist einfach eine Sache, an die ich mich einfach nichr gewoehnen kann...
Von Nelspruit ging es dann fuer mich nach Swasiland! Dieses kleine Land kommt einem landschaftlich so garnicht afrikanisch vor. Die hohen gruenen Berge ringsherum erinnern eher an Oesterreich :-) Aber wenn man dann so im Minibus Taxi durch die Gegend cruised und die beiden groessten Stadte in Swasi - Mbabane und Manzini - besucht, merkt man, dass man doch mitten in Afrika ist. Das Koenigreich Swasiland ist echt ein sehr nettes Fleckchen Erde, auch wenn man nicht vergessen darf, dass das Land mit einigen sehr grossen Problemen zu kaempfen hat. Die Rate der HIV Positiven Menschen liegt hier bei 39% !!!
Am Donnerstag habe ich zusammen mit Colin aus England eine 6-stuendige Wander-/ Bergsteigtour auf einen der umliegenden Berge unternommen und muss sagen, dass ich auf meiner Reise in den letzten Wochen einfach zu viel gefaulenzt habe und daher ziemlich ausser Atem, fast kriechend und japsend am Berggipfel angekommen bin. Was tut man nicht alles fuer einen atemberaubenden Ausblick auf Swasi !! :-) Fotos werde ich Euch natuerlich nicht vorenthalten. Aber, obwohl ich seit heute wieder zurueck in der Zivilisation bin, sind die Internet Cafes hier eben noch nicht standardmaessig mit allem ausgestattet, was man als "Blog-fuehrender-Reisender" alles so braucht.
Hier in St. Lucia werde ich jetzt bis Donnerstag bleiben. Ich habe sogar schon alte Bekannte aus meinem geliebten Funky Monkey Backpacker in Nelspruit wiedergetroffen, die hier mit mir im gleichen Hostel wohnen und freue mich daher schon sehr auf einen entspannten Abend. Ausserdem habe ich mir sagen lassen, dass man hier nach Sonnenuntergang aufpassen muss, dass man nicht einem Hippo zertrampelt wird, denn die wohnen hier gleich um die Ecke in den umliegenden Seen zusammen mit der Krokodilen! :-)